Dominic Stricker«Ich fiel vom höchsten Hoch meiner Karriere ins tiefste Tief»
Die Schweizer Tennishoffnung Dominic Stricker spricht vor dem Heimturnier in Basel über ihre Leidenszeit, ihren Höhenflug in Stockholm und ihren Fitnesszustand.
Darum gehts
Die Swiss Indoors Basel gehen am Montag auf dem Hauptfeld los.
Dominic Stricker ist dabei einer der Schweizer Hoffnungsträger.
Vor dem Turnierstart erklärt er, wie wichtig seine guten Resultate in Stockholm für ihn waren.
Rechtzeitig zu den Swiss Indoors ist Dominic Stricker wieder in Form. Mit seinem Viertelfinaleinzug in Stockholm konnte der Berner Tennisprofi nach schwierigen Monaten endlich wieder Selbstvertrauen tanken. «Es war eine extreme Befreiung für mich», erklärt Stricker vor dem Heimturnier in Basel.
Die Schweizer Tennishoffnung ist in der Weltrangliste mittlerweile nur noch auf Platz 317, nachdem er es im Vorjahr unter die Top 100 schaffte. «Ich fiel vom höchsten Hoch meiner Karriere ins tiefste Tief, das ich jemals hatte», erzählt der 22-Jährige, der sich in der Vergangenheit auch immer wieder mit Rückenproblemen rumschlagen musste.
Schreckensmoment in den USA
Körperlich sei bei ihm jetzt wieder alles im Lot, betont Stricker. «Ich bin happy mit meinem Fitnesslevel und hatte auch in Stockholm mit drei Matches auf hohem Niveau hintereinander gar keine Mühe». Einen grossen Schrecken hatten ihm und seinen Fans zuvor seine tränenreiche Aufgabe beim Challenger-Turnier in Tiburon (USA) eingejagt.
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«Es war ein mega schlimmer Moment für mich, weil es wieder der gleiche Schmerz war, den ich über lange Zeit verspürt hatte», sagt Stricker. Sofort seien all die negativen Erinnerungen hochgekommen, die ihn emotional werden liessen. Zum Glück habe die Arztuntersuchung ergeben, dass es nichts Schlimmes sei.
Stricker wieder mit Topspielern auf Augenhöhe
In Stockholm setzte Stricker nun mit den Siegen gegen Aleksandar Kovacevic (ATP 90) und vor allem gegen Ex-Wimbledonfinalist Matteo Berrettini (ATP 42) zwei Ausrufezeichen. «Endlich fiel das Glück mal auf meine Seite», hält der Berner fest und betont, es wäre in der schwedischen Hauptstadt sogar mehr drin gelegen.
«Auch gegen Dimitrov war's super und viel enger als das Resultat vermuten lässt», findet Stricker, nachdem er gegen die Weltnummer 10 mit 3:6 und 2:6 verlor. «Dimitrov hat einfach die wichtigen Punkte gemacht», so der Linkshänder weiter.

Im Vorjahr schaffte es Dominic Stricker in Basel bis in den Viertelfinal.
freshfocusBei den Swiss Indoors ist Stricker zuversichtlich, an seinen Vorjahreserfolg anzuknüpfen. Damals landete er mit einem Sieg gegen Top-Ten-Spieler Casper Ruud einen Exploit. Nun heisst die Starthürde Tallon Griekspoor (ATP 37). «Chancen hat man gegen jeden», meint der Schweizer positiv gestimmt zum Duell gegen den Niederländer.
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