Eklat bei Spiel der Schweizer U-21-Nati: Rumäne teilt aus

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U-21 verpasst EM«Skandal»: Rumäne wird im Nati-Spiel handgreiflich und wird belohnt

Nach einer umstrittenen Roten Karte verliert die Schweizer U-21-Nati 1:3 gegen Rumänien und verpasst das EM-Ticket. Trainer Stauch spricht von einem «Skandalentscheid».

Die wilden Szenen aus dem Spiel der Schweizer U-21-Nati gegen Rumänien im Video.

SRF

Darum gehts

  • Die Schweizer U-21-Nati verpasste nach einer 1:3-Niederlage gegen Rumänien den Gruppensieg und das direkte EM-Ticket.

  • Eine umstrittene Rote Karte gegen Luca Jaquez nach einem Foul und ein Platzverweis für Rumäniens Trainer sorgten für grosse Aufregung.

  • U-21-Coach Sascha Stauch bezeichnete die Rote Karte als spielentscheidend und sprach von einem «Skandalentscheid».

Ist das bitter. Die Schweizer U-21-Nati verpasste am Dienstagabend nach einer 1:3-Niederlage gegen Rumänien den Gruppensieg und das direkte EM-Ticket.

Zu reden gab vor allem eine Szene in der ersten Hälfte. Nach einem Foul des Schweizers Luca Jaquez stürmte Rumänien-Trainer Daniel Pancu aufs Feld und wütete gegen den jungen Schiri Marc Nagtegaal. Pancu sah sofort Rot. Einige Sekunden verstrichen, dann sah auch Jaquez Rot. Ihm hatte der Referee zunächst Gelb gegeben. Auch ein Ergänzungsspieler der Rumänen wurde noch mit dem roten Karton sanktioniert.

Sascha Stauch: «Die Rote Karte hat das Spiel entschieden»

U-21-Coach Sascha Stauch konnte es nach dem Aus nicht fassen. «Die Szene war spielentscheidend», sagte er. «Ich muss sagen, dass es für mich ein Skandalentscheid ist.» Stauch erklärte: «Der Trainer wird handgreiflich, er nimmt die Gelbe Karte dem Schiri aus der Hand, bekommt dafür Rot. Aber am Schluss wird er dafür belohnt, weil der Schiri dann Luca doch nicht Gelb zeigt, sondern Rot.»

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Dass sich sein Team nicht für die EM qualifiziert habe, schmerze sehr. «Doch leider sollte es nicht sein», so der Schweizer U-21-Trainer. Seine Jungs lobte Stauch: «Die Mannschaft hat eine tolle Einstellung gezeigt, den Gegner phasenweise dominiert. Aber nach dem 1:3 war es schwierig.» Und nochmals: «Die Rote Karte hat das Spiel entschieden.»

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