HC DavosNach 1:6-Klatsche: «Müssen defensiv noch ein wenig aufräumen»
Der HC Davos muss mit seiner Defensive nach der hohen Niederlage in Spiel eins des Halbfinals nochmals über die Bücher.
Darum gehts
ZSC Lions gewinnen das erste Halbfinalspiel gegen HC Davos mit 6:1.
Davos begann gut, verlor aber nach drei schnellen Toren der Lions die Kontrolle.
Dean Kukan betont die starke Offensive der Lions, sieht das Ergebnis jedoch als etwas zu hoch an.
Davos muss im Rückspiel defensiv besser stehen und Powerplay-Tore verhindern.
Damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Die ZSC Lions machen aus dem HCD Bündnerfleisch. Gleich mit 6:1 fegt der «Zett» Davos vom Eis in Spiel eins des Playoff-Halbfinals.
Zunächst hielt Davos noch gut mit und hatte einige Torchancen. Doch dann eröffnete Dean Kukan den Zürcher Torreigen. Es folgten zwei weitere Treffer innert nicht einmal drei Minuten.
Wer sechs Tore schiesst, gewinnt
«Die Offensive war heute sehr stark. Wenn man sechs Tore schiesst, dann gewinnt man in der Regel auch das Spiel», sagte der Natispieler mit einem Augenzwinkern nach der Partie bei MySports. Wo er recht hat, hat er recht. «Am Anfang haben wir noch ein wenig geschlafen», analysiert Kukan weiter. «Danach haben wir gezeigt, dass wir das bessere Team waren.»

Dean Kukan erzielte den ersten der sechs ZSC-Treffer.
freshfocusKukan muss jedoch gestehen: «6:1 ist vielleicht ein bisschen zu hoch. Aber Sieg ist Sieg.» Wobei, wer sich die Torschuss-Statistik anschaut, wird sehen, dass das Resultat eigentlich ganz in Ordnung geht. 50 zu 35 Torschüsse für den ZSC.
Erste zehn Minuten als Lichtblick
Für den HCD gibt es nicht all zu viel Positives, das man aus diesem Spiel mitnehmen kann. Die ersten zehn Minuten waren die besten der ganzen Partie, aus Davoser Sicht. Das sieht auch Simon Knak so. «Wir hatten am Anfang gute Chancen, so eine kann gut und gerne auch mal reinfallen», so der HCD-Stürmer nach der Partie.
«Dann schiessen sie drei Tore und das Momentum kippt auf ihre Seite.» So sei es schwierig zurückzukommen, sagte Knak weiter. Aber er hält fest: «Wenn wir so spielen, wie in den ersten zehn Minuten, dann ist Zürich schlagbar.»
Wer wird Schweizer Meister?
Für das Rückspiel am Dienstag gelte es nun: «Wir müssen defensiv noch ein wenig aufräumen und schauen, dass wir keine Powerplay-Tore mehr kassieren.» Dann könne man so ein Spiel auch gewinnen.
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