Huthi-AngriffeTrump droht dem Iran mit «schwerwiegenden Konsequenzen»
Die Huthi-Miliz reagierte auf US-Angriffe mit zwei Gegenangriffen auf einen US-Flugzeugträger. Donald Trump sieht den Iran dafür verantwortlich und droht mit weiteren Attacken.
Darum gehts
Donald Trump sieht den Iran hinter den Angriffen der Huthi-Miliz auf einen US-Flugzeugträger im Roten Meer.
Trump behauptet, der Iran steuere die Huthis und rüste sie mit Waffen aus.
Der US-Präsident schrieb, man werde jeden weiteren Angriff «mit grosser Härte» beantworten.
US-Präsident Donald Trump droht der Huthi-Miliz in einem Beitrag auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social. «Lasst euch nicht täuschen!», schreibt er einleitend. «Die Hunderten Angriffe, die von den Huthis verübt werden – diesen finsteren Gangstern und Schlägern aus dem Jemen, die vom jemenitischen Volk gehasst werden – gehen alle vom IRAN aus und werden dort gesteuert.»
Der Republikaner teilt mit, man werde jeden weiteren Angriff oder Vergeltungsschlag der Huthis «mit grosser Härte» beantworten. «Und es gibt keine Garantie, dass diese Härte dort enden wird», so Trump.
«Iran diktiert jeden ihrer Schritte»
Der Iran gebe vor, «das unschuldige Opfer abtrünniger Terroristen zu sein, über die es die Kontrolle verloren habe», steht im Beitrag weiter geschrieben. Doch der Iran diktiere in Wahrheit «jeden ihrer Schritte, rüstet sie mit Waffen aus, versorgt sie mit Geld und hochentwickeltem Militärequipment – und sogar mit sogenannter ‹Geheimdienst-Information›».
Jeder Schuss, der von den Huthis abgefeuert wird, werde von den USA von nun an als «ein Schuss aus den Waffen und unter der Führung vom Iran» betrachtet. «Der Iran wird dafür zur Verantwortung gezogen werden – und die Konsequenzen werden schwerwiegend sein!»
Mindestens 53 Tote bei US-Angriffen
Die Huthi-Miliz kontrolliert grosse Teile des Jemen, einschliesslich der Hauptstadt Sanaa. Wie die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas und die libanesische Hisbollah-Miliz gehören die Huthis zu der vom Iran angeführten und gegen Israel und die USA gerichteten «Achse des Widerstands». Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.
Die USA hatten am Samstag erstmals seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump Angriffe auf Huthi-Stellungen im Jemen geflogen. Trump verkündete in der Nacht zu Sonntag eine «entscheidende und starke Militäraktion», um die Angriffe der vom Iran unterstützten Miliz auf Schiffe im Roten Meer zu beenden. Nach Angaben der Huthis wurden dabei mindestens 53 Menschen getötet und mindestens 98 weitere verletzt.
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