Schweiz: Daran starben Schweizer 2022 am häufigsten

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GesundheitDas waren 2022 die häufigsten Todesursachen in der Schweiz

2022 sind 74’425 in der Schweiz wohnhafte Personen gestorben. Für die Hälfte aller Todesfälle waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die Todesursache.

Im vergangenen Jahr sind 74’425 Schweizerinnen und Schweizer gestorben. 
Am häufigsten starben die Menschen hierzulande an Herz-Kreislauf-Erkrankungen (27,5 Prozent). 
Covid-19 verursachte im Jahr 2022 insgesamt 5,5 Prozent der Todesfälle. Somit war das Virus nur noch die fünfthäufigste Todesursache in der Schweiz.
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Im vergangenen Jahr sind 74’425 Schweizerinnen und Schweizer gestorben. 

IMAGO/imagebroker

Darum gehts

  • Letztes Jahr waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die häufigsten Todesursachen bei in der Schweiz wohnhaften Personen.

  • Auch im Strassenverkehr sind mehr Menschen gestorben.

  • Todesfälle aufgrund von Covid-19-Erkrankungen haben stark abgenommen.

In der Schweiz starben letztes Jahr 74’425 Personen im Durchschnittsalter von 77 Jahren bei den Männern und 83 Jahren bei den Frauen. Im Vergleich zu 2021 ist die Sterberate bei den Männern um 0,5 Prozent und bei den Frauen um 2,8 Prozent angestiegen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren im vergangenen Jahr mit 27,5 Prozent die häufigste Todesursache in der Schweiz. Gefolgt von Krebs mit 23,1 Prozent. Wobei Lungenkrebs mit 18,1 Prozent bei den Frauen und 20,3 Prozent bei den Männern die meisten der krebsbedingten Todesfälle verursachte. Diese beiden Erkrankungen machen bereits die Hälfte aller Todesursachen im letzten Jahr aus. An dritter Stelle steht Demenz mit 8,8 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung schreibt. Dort stieg die Sterberate bei Frauen um 12,2 Prozent und bei Männern um 7,5 Prozent.

Weniger Todesfälle aufgrund von Covid-19

Covid-19 verursachte im Jahr 2022 insgesamt 5,5 Prozent der Todesfälle. Insgesamt starben 4114 Personen an Covid-19. Somit war das Virus nur noch die fünfthäufigste Todesursache in der Schweiz. Die Sterberate sank bei den Frauen um 33,6 Prozent und bei den Männern um 34,1 Prozent. Das Durchschnittsalter betrug bei den Frauen 85 Jahre und 82 Jahre bei den Männern. Sechs Personen starben an Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung. 2021 waren es noch 19, schrieb das BFS.

Mehr Todesfälle im Strassenverkehr 

Im Jahr 2022 verstarben 233 Personen im Durchschnittsalter von 60 Jahren (Frauen) und im Durchschnittsalter von 54 Jahren (Männer) in Strassenverkehrsunfällen. Die standardisierte Sterberate der Männer war dabei drei Mal höher als die der Frauen. Die Sterberate stieg bei den Frauen um 71 Prozent und bei Männern um 13 Prozent, was je 17 mehr Todesfälle als 2021 bedeutet. 

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