Nach Sperre: Dylan Page wieder auf Tiktok

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Sperre aufgehobenDylan Page zurück auf Tiktok – wurde er von einer KI gesperrt?

«News Daddy» Dylan Page (26) ist nach einer Sperre seitens Tiktok wieder online. Über die möglichen Gründe der Sperre amüsiert er sich königlich.

Dylan Page alias «News Daddy» ist zurück auf Tiktok.
Er war am Freitag ohne Vorwarnung gesperrt worden.
Als er wieder Zugang hatte, sah er, dass jeder einzelnen seiner Clips mit «Verletzung der Richtlinien» versehen worden war.
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Dylan Page alias «News Daddy» ist zurück auf Tiktok.

Tiktok/dylan.page

Darum gehts

  • Der britische News-Influencer Dylan Page alias «News Daddy» wurde am Freitag ohne Vorwarnung von Tiktok gesperrt

  • Nachdem er Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hatte, schaltete die Plattform seinen Account wieder auf.

  • Dass er möglicherweise von einer fehlerhaften KI gesperrt wurde, findet er erschreckend.

Dylan Page kennt man auf Tiktok als «News Daddy». Der 26-jährige informiert dort seine rund 15 Millionen Follower über das Weltgeschehen – mit kurzen, pointierten Videos, die teils über 50 Millionen Aufrufe erreichen. Damit zählt er zu den erfolgreichsten Tiktokern weltweit.

Doch dann das: Am Freitag war sein Account plötzlich nicht mehr auffindbar – offenbar war er gesperrt worden. Über Instagram wandte sich der Brite an seine Follower und schrieb in seiner Story: «Ich kann nicht mal Einspruch einlegen. Ich versuche gerade, jemanden bei Tiktok zu erreichen, der helfen kann. Falls jemand jemanden bei Tiktok kennt – bitte schickt mir eine DM.»

«Verdammt schräge Situiation»

Nun hatten seine Interventionen bei der Social-Media-Plattform offenbar Erfolg: Am Samstag meldete sich der 26-Jährige auf seinem üblichen Tiktok-Kanal zu Wort. Lachend schildert er, wie er die Sperre erlebte: «Diese ganze Situation ist verdammt schräg», sagt er. Er habe gerade über das Erdbeben in Südoastasien schreiben wollen, als er auf seinem Account gesehen habe, dass er permanent gesperrt worden sei – wegen mehrfacher Verletzung der Richtlinien.

«Das Problem ist: Ich hatte null Meldungen vorher», berichtet er. Da er gerade in den USA weilt, dachte er zunächst, die Sperre rühre daher, dass er von dort aus zwei Videos geteilt habe – je eines zum Untergang des U-Boots in Ägypten und eines zu den geleakten Angriffsplänen des Pentagons. «Keines von beiden war aber beanstandet worden.» Er habe nicht einmal die Möglichkeit gehabt, Rekurs einzulegen, sondern bloss noch seine Daten downloaden können.

Fehlbeurteilung durch Künstliche Intelligenz?

Schliesslich habe er einen Verantwortlichen erreichen können, der ihn versprochen habe, seinen Account wieder aufzuschalten. «Als ich dann einloggte, wurde es richtig seltsam: Jedes einzelne meiner Videos war mit ‹Verletzung der Community-Regeln› versehen worden. Wie schräg ist das denn?» Es habe ihm aber auch gezeigt, dass kein Hack dahintersteckte, sondern ein Problem der Moderation durch Tiktok.

Für ihn gibt es nun zwei Erklärungsansätze: «Entweder war es der Fehler einer Maschine oder menschliches Versagen. Falls es eine KI war, ist das erschreckend und heisst, dass eine Maschine verifizierte, grosse Accounts ohne einen einzigen Check durch einen Menschen verbannen kann.» Und fall es ein Mensch gewesen sei, dann – «na, hoffen wir einfach, dass es eine Maschine war.»

Das Verrückteste sei gewesen, dass sich sogar die «Daily Mail», mit der ihn sonst eine Rivalität verbinde, für ihn verwendet habe und «free Dylan Page» geschrieben habe, lacht er. Und schliesst: «Ich bin zurück! Haltet das Maul – und lasst uns gegenseitig wieder hassen!»

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