St. Gallen40 Elefanten haben sich auf der Klosterwiese niedergelassen
Farbige Elefantenskulpturen verzieren derzeit die Klosterwiese in St. Gallen. Einige davon werden Teil des grossen Olma-Umzugs sein.
Darum gehts
Rund 40 bunte Elefantenskulpturen schmücken die Klosterwiese in St. Gallen.
Die Ausstellung verbindet Kunst und Naturschutz, um auf die Bedrohung des Asiatischen Elefanten aufmerksam zu machen.
Einige Skulpturen werden am grossen Olma-Umzug teilnehmen, darunter der spezielle «Olmafant».
Seit Donnerstag haben rund 40 farbenfrohe Elefantenskulpturen die Klosterwiese in St. Gallen in ein Freiluftmuseum verwandelt. Wie der Katholische Konfessionsteil des Kantons St. Gallen mitteilt, verfolgt die Ausstellung das Ziel, Kunst und Naturschutz miteinander zu verbinden. Im Mittelpunkt steht dabei der Asiatische Elefant, dessen Lebensraum und Population stark bedroht sind.
Das Ziel der Ausstellung ist es nicht nur, das Publikum zu faszinieren, sondern auch zum Nachdenken anzuregen. «Der Lebensraum der Asiatischen Elefanten ist in den letzten 100 Jahren dramatisch geschrumpft, und die Population ist um 90 Prozent zurückgegangen», heisst es in der Medienmitteilung zur Ausstellung.
Weltweite Aktion
Die Ausstellung «Elephant Parade Swiss Edition 2024» ist Teil einer weltweiten Aktion, die bereits an über 40 verschiedenen Orten stattfand. In der Schweiz wurde die Ausstellung erstmals im Jahr 2020 präsentiert.
Um den Schutz der Elefanten zu unterstützen, werden die präsentierten Skulpturen verkauft. Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern gestalten regelmässig neue Elefantenfiguren, die jeweils mehrere Tausend Franken kosten.
Der «Olmafant»

Dieser Elefant wurde speziell für die Olma designt.
Roger FuchsEiner der 40 Elefanten wurde extra für die Olma gestaltet. Der «Olmafant» wurde von Künstler Mikko Ojala designt. Obwohl Ojala selbst noch nie bei der Olma war, inspirierte ihn das berühmte Säulirennen. «Als ich vom Säulirennen hörte, war für mich klar, dass ich das in irgendeiner Form aufgreifen muss», sagt der Künstler zum «St. Galler Tagblatt».
Der untere Teil des «Olmafanten» ist wie eine grüne Wiese gestaltet, während der obere Bereich graue und rosarote Schweinchen zeigt, die fröhlich dem Wegweiser zur Olma folgen. Am 12. Oktober werden zudem 20 der Elefantenskulpturen, die aktuell in St. Gallen ausgestellt sind, am Olma-Umzug teilnehmen.
Mit dem Zug gereist
Der besondere «Olmafant» sowie weitere Elefanten sind mit dem Zug aus Rapperswil angereist – in Begleitung des Elefantentrainers Franco Knie. Knie, ein wahrer Elefantenexperte, hat solche Reisen schon mit echten Elefanten erlebt.
Wie findest du die Elefanten-Skulpturen auf der Klosterwiese in St. Gallen?
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