JestettenToter Schweizer am Rheinufer – Polizei nimmt 39-jährigen Arbeiter fest
Am 9. Juni wurde nahe dem deutschen Ort Jestetten die Leiche eines Schweizers (31) gefunden. Am Donnerstagabend hat die Polizei nun einen Tatverdächtigen verhaftet.
Darum gehts
Nach dem Fund einer Leiche am Rheinufer hat die deutsche Polizei einen Mann festgenommen.
Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 39-jährigen Bauarbeiter.
Zuvor hatten Passanten am 12. Juni die Leiche eines 31-jährigen Schweizers entdeckt.
Wie die Polizei Baden-Württemberg schreibt, habe man einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mit dem am Rheinufer gefundenen toten Schweizer im Zusammenhang zu stehen. Die Festnahme erfolgte demnach am Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr durch eine Spezialeinheit auf einem Parkplatz in Lottstetten. Beim Mann handelt es sich um einen 39-jährigen Letten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war er als Arbeiter eingereist und bis zu seiner Festnahme vorübergehend auf einer hiesigen Baustelle tätig.
DNA-Spuren stimmen überein
Am Tatort und dem zwischenzeitlich in Tatortnähe aufgefundenen Tatmittel, bei dem es sich um ein massives Holzstück handelt, konnten übereinstimmende DNA-Spuren des Festgenommenen festgestellt werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden dem Opfer hiermit in der Nacht zum 09.06.2023 tödliche Kopfverletzungen zugefügt, heisst es seitens der Polizei Baden-Württemberg weiter.
Über Hintergründe zum Tatmotiv liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Inwieweit sich Täter und Opfer vorher kannten oder ob es sich um eine zufällige Begegnung gehandelt hatte, ist momentan noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Am heutigen Nachmittag wird der dringend Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen einem Haftrichter vorgeführt.
Todesopfer wohnte im Kanton St. Gallen
Am 12. Juni fanden Passanten die Leiche eines 31-jährigen Schweizer Staatsbürgers in Jestetten in Deutschland. Wie die Freiburger Polizei am Montag mitteilte, wurde bei dem Todesopfer ein Schädelhirntrauma als Todesursache festgestellt. Dabei konnten mehrere Verletzungen am Kopf und im Gesichtsbereich erkannt werden. Des Weiteren teilte die Freiburger Polizei mit, dass der aufgefundene Mann im Kanton St. Gallen wohnhaft war.
Der Fundort liegt auf der deutschen Seite des Rheins, etwa 400 Meter flussabwärts nach der Zollbrücke Rheinau. Laut dem aktuellen Ermittlungsstand dürfte der Fundort auch der Tatort gewesen sein. Die Polizei vermutet, dass das Opfer höchstwahrscheinlich am Donnerstag am Rheinufer eingetroffen sei, um dort zu nächtigen.
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