Archegos-SkandalUBS zahlt für Tochtergesellschaft Credit Suisse Bussen in Höhe von 388 Mio. Dollar
UBS und ihre Tochtergesellschaft Credit Suisse geben bekannt, dass eine Einigung sowohl mit dem Board of Governors des US Federal Reserve Systems als auch der britischen Prudential Regulation Authority erzielt wurde.
Die Credit Suisse (CS) sorgte Ende März für ein Beben in der Finanzwelt: Weil der US-Hedgefonds «Archegos Capital Management» Zahlungsausfälle verzeichnete, musste die Bank einen Milliarden-Abschreiber tätigen. Dies nur wenige Monate nach dem Greensill-Deal, der die CS ebenfalls Milliarden kostete.
Die Credit Suisse wurde mittlerweile von der UBS übernommen. Diese hat nun eine Einigung in einer regulatorischen Angelegenheit der Credit Suisse im Fall Archegos erzielt, wie die Schweizer Grossbank mitteilt.
Zusätzliche Rückstellung
Im Rahmen der am Montag bekannt gegebenen Beschlüsse stimmte die Credit Suisse der Zahlung von 269 Mio. Dollar an die US-amerikanische Federal Reserve und von 87 Mio. britischen Pfund (USD 119 Mio.) an die britische Prudential Regulation Authority zu.
Credit Suisse werde in ihrem Abschluss für das zweite Quartal 2023 eine zusätzliche Rückstellung in dieser Angelegenheit ausweisen. UBS Group AG werde diese Rückstellung im Rahmen der Akquisition der Credit Suisse nach der Erwerbsmethode bilanzieren.
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