Ukraine«10'000 Soldaten in Russland» – tritt Kim Jong-un in den Krieg ein?
Nordkorea hat laut US-Angaben rund 10'000 Soldaten nach Russland entsandt, die bald in den Ukraine-Krieg eingreifen könnten.
Darum gehts
Nordkorea hat laut Pentagon rund 10'000 Soldaten nach Russland geschickt, die möglicherweise in die Ukraine-Kämpfe eingreifen könnten.
Einige der nordkoreanischen Soldaten wurden bereits in die Grenzregion Kursk verlegt, um russische Truppen zu unterstützen.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte bezeichnete die Stationierung nordkoreanischer Truppen als «gefährliche Ausweitung des Krieges».
Nordkorea soll rund 10'000 Soldaten nach Russland geschickt haben, die in den kommenden Wochen in die Ukraine-Kämpfe eingreifen könnten. Dies teilte Pentagon-Sprecherin Sabrina Singh am Montag mit. Nordkorea-Diktator Kim Jong-un ist ein Verbündeter von Kremlchef Wladimir Putin.
Einige von Kims Soldaten seien bereits in die Nähe der ukrainischen Grenze verlegt worden. Laut Singh plant Russland, die nordkoreanischen Einheiten in der Grenzregion Kursk zur Unterstützung oder für direkte Kampfeinsätze gegen die Ukraine einzusetzen.
US-Verteidigungsminister warnt
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin warnte, dass nordkoreanische Soldaten auf dem Schlachtfeld als Kombattanten und damit als legitime Ziele betrachtet würden.
Eine solche Beteiligung hätte ernste Konsequenzen für die Sicherheit im indopazifischen Raum. In einem bevorstehenden Treffen mit südkoreanischen Verteidigungsbeamten im Pentagon soll das Thema weiter diskutiert werden.
Sie sollen in der Region Kursk stationiert sein
Unterdessen bestätigte Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Montag, dass nordkoreanische Truppen bereits im russischen Grenzgebiet Kursk stationiert seien.
Er bezeichnete dies als «bedeutende Eskalation» des Konflikts und als «gefährliche Ausweitung des Krieges». Der russische Aussenminister Sergei Lawrow äusserte sich hingegen zurückhaltend und verwies auf ein gemeinsames Sicherheitsabkommen zwischen Russland und Nordkorea, das im Juni unterzeichnet wurde. Eine konkrete Bestätigung zur Anwesenheit nordkoreanischer Soldaten blieb aus, wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet. Südkorea seinerseits hat bereits Konsequenzen angekündigt, für den Fall, dass nordkoreanische Truppen in der Ukraine kämpfen würden.
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«In Europa gegen Nordkorea kämpfen»
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat angesichts der möglichen Unterstützung Russlands durch nordkoreanische Soldaten zu einer internationalen Reaktion aufgerufen.
«Die Ukraine wird faktisch gezwungen sein, in Europa gegen Nordkorea zu kämpfen», erklärte Selenski. Er betonte, dass ohne entschlossene Schritte der internationalen Verbündeten Russlands Präsident Wladimir Putin nur zu weiterem «Terror» ermutigt werde.
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