Polizei BaselEr machte am WEF den Hitlergruss und hat nun Hausverbot
Einem Basler Polizisten wurde wegen massiven Fehlverhaltens am WEF gekündet. Ihm werden sexuelle Belästigung von Arbeitskollegen sowie ein Hitlergruss vorgeworfen.

Beim WEF ist ein Mitarbeiter der Basler Kantonspolizei durch negatives Verhalten aufgefallen. (Symbolbild)
Jürg SporiDarum gehts
Ein Basler Polizist wurde nach Fehlverhalten am WEF entlassen.
Ihm wird vorgeworfen, Kollegen sexuell belästigt zu haben.
Er zeigte zudem den Hitlergruss in Musk-Manier.
Die Basler Polizei toleriert kein diskriminierendes Verhalten.
Am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos waren auch Mitarbeitende der Basler Kantonspolizei im Einsatz. Wie die «Basler Zeitung» berichtete, ist ein Mitarbeiter damals durch sein Fehlverhalten negativ aufgefallen.
Dem besagten Mitarbeiter wurde nun gekündet, heisst es in der «Basler Zeitung» am Freitag. Zudem sei er mit einem Hausverbot belegt worden. In einem Schreiben an den Korps werfe ihm die Polizeileitung eine «grundsätzlich mangelhafte Einstellung gegenüber Stellung und Auftrag der Basler Polizei» vor. Er soll die Würde einer Polizistin verletzt, eine Arbeitskollegin sexuell belästigt und den Hitlergruss in Musk-Manier gezeigt haben.
Ob ein Zusammenhang zwischen der Geste von Musk bei der gleichzeitig stattfindenden Amtseinführung von Donald Trump besteht, gehe aus dem Schreiben der Polizeileitung nicht hervor. Ebenso wenig wie Details zu den Vorfällen am WEF.
Polizei bestätigt Entlassung
Die Basler Polizei bestätigt gegenüber 20 Minuten, dass ein Polizist nach schwerem Fehlverhalten entlassen wurde. Dies unter anderem wegen «Posing in Musk-Manier» sowie sexueller Belästigung von Arbeitskollegen. «Diskriminierendes oder menschenverachtendes Verhalten wird bei der Kantonspolizei Basel-Stadt nicht toleriert», sagt Rooven Brucker auf Anfrage von 20 Minuten.
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes könne Brucker nicht auf weitere Details eingehen.
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