Bitcoin: Kurs nach Staatskäufen bald bei 500'000 Dollar?

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Wirtschaft«Globaler Dominoeffekt»: Bitcoin bald bei 500'000 Dollar?

Zahlreiche Länder sollen eine Finanzreserve in Form von Bitcoins planen. Einen Vorstoss gibt es unter anderem in den USA. Ein Investor rechnet mit einem markanten Kursanstieg.

Immer mehr Länder spielen mit dem Gedanken, Bitcoin-Reserven anzulegen.
El Salvador hält derzeit laut «BTC Echo» 6168 Bitcoins und das Königreich Bhutan 13'000 Bitcoins. Im Bild: El-Salvador-Präsident Nayib Bukele.
US-Senatorin macht sich für eine Bitcoin-Reserve in der Höhe von einer Million in den USA stark.
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Immer mehr Länder spielen mit dem Gedanken, Bitcoin-Reserven anzulegen.

IMAGO/ZUMA Press Wire

Darum gehts

  • US-Senatorin Cynthia Lummis hat einen Vorstoss eingereicht: Die USA soll eine Reserve von einer Million Bitcoins anlegen.

  • Laut Experten tun das immer mehr Nationen.

  • Setzt sich der Trend fort, könnte der Kurs schnell auf 500'000 US-Dollar ansteigen.

Die Kryptowährung Bitcoin hat einen neuen Rekordwert erreicht: Der Kurs stieg am Donnerstag vor einer Woche erstmals über die Marke von 95'000 Dollar, etwa 83’600 Franken. Laut dem amerikanischen Investor Michael Novogratz könnte der Kurs aber schon bald auf bis zu 500'000 US-Dollar ansteigen.

Die Gründe: Die republikanische Senatorin Cynthia Lummis hat einen Vorstoss eingereicht. Gemäss diesem sollen die USA innerhalb der nächsten fünf Jahre gesamthaft eine Million Bitcoins kaufen, um eine Reserve zu schaffen. Wie «BTC Echo» schreibt, könnte dieser Vorgang laut Mike Novogratz zu einem «globalen Dominoeffekt» führen.

Andere Nationen: Während in den USA das Vorhaben noch gebilligt werden muss, ist die Bitcoin-Reserve in anderen Ländern bereits Tatsache. So hält El Salvador 6168 Bitcoins und das Königreich Bhutan 13'000 Bitcoins. Weitere Nationen befinden sich laut «BTC Echo» ebenfalls in einer Planungsphase.

Die Schweiz: Hierzulande werden Bitcoins nicht als strategische Reserve gehalten, auch die Nationalbank kauft die Kryptowährung nicht. Sämtliche Chefökonomen, die 20 Minuten darauf ansprach, halten es für unwahrscheinlich, dass sich das bald ändert, zum Beispiel Matthias Geissbühler, der Anlagechef von Raiffeisen, oder der Ex-UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff.

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