Nach Einbruch: Christa Rigozzi ist für «Fashion Taxi» vor der Kamera

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Job als AblenkungJetzt spricht Christa Rigozzi erstmals nach Einbruch-Drama

Am Set in Zürich erzählt Christa Rigozzi, wie es ihr nach ihrer Auszeit zurück im Job geht. Das Moderieren helfe ihr, sich abzulenken.

Christa Rigozzi spricht mit 20 Minuten über ihren Alltag zurück vor der Kamera.
«Ich brauchte Zeit, um alles zu verarbeiten. Das kann aber nicht für immer andauern», erzählt sie am Set im Zürcher Niederdorf.
Die Ex-Miss-Schweiz dreht gerade ihre Umstylingshow «Fashion Taxi». Ihr momentanes Lieblingsstück sind Oversize-Blazer.
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Christa Rigozzi spricht mit 20 Minuten über ihren Alltag zurück vor der Kamera.

20min/Marco Zangger

Darum gehts

  • Nach einer kurzen Auszeit ist Christa Rigozzi zurück im Berufsalltag.

  • Die 40-Jährige spricht mit 20 Minuten darüber, wie es ihr am Set ihrer Show «Fashion Taxi» geht.

  • Zudem gibt die Moderatorin preis, was das teuerste Stück in ihrem Kleiderschrank ist, und packt über ihren grössten Fehlkauf aus.

Der Schock war gross, als Christa Rigozzi (40) Anfang Januar auf Instagram in einem Video darüber sprach, dass ihr und ihrer Familie etwas Schlimmes zugestossen sei und sie eine Auszeit brauche. Schnell wurde klar: In ihre Villa in Monte Carasso (TI) wurde eingebrochen. Nun ist Christa aber wieder zurück und dreht die zweite Staffel ihrer Umstyling-Show «Fashion Taxi».

«Die Ferien Ende Jahr haben gutgetan, nachdem ich drei Monate lang jeden Tag gearbeitet hatte. Danach brauchte ich nochmals Zeit, um alles zu verarbeiten. Das kann aber nicht für immer andauern», erzählt sie 20 Minuten am Set im Zürcher Niederdorf. Es fühle sich gut an, zurück bei der Arbeit zu sein. «Ich liebe meinen Job und er ist momentan eine gute Ablenkung», so die Moderatorin.

Christa Rigozzis Tipp für schlechte Tage

Bei «Fashion Taxi» begleitet Christa Personen auf dem Weg zu ihrem neuen Ich. Dabei geht es aber um mehr als nur ein Styling-Problem. «Es geht um die Geschichten und Emotionen der Protagonistinnen und Protagonisten. Wir sprechen im Format über Dinge, die alle aus ihrem Leben kennen – ob positiv oder negativ», meint die Tessinerin. 

Auch Christa fühle mit den Personen in der Show mit. Sie kenne das Gefühl, aufzuwachen und nicht happy mit dem Spiegelbild zu sein. «Ich bin aber von Natur aus ein positiver Mensch. In diesen Momenten lege ich Wert auf meine Pflegeroutine am Morgen. Ein bisschen Make-up kann Wunder bewirken. Das Entscheidende ist aber, dass ich versuche, mich auf die schönen Sachen in meinem Leben zu fokussieren.»

Was machst du, wenn du einen schlechten Tag hast?

2006 gewann Christa in Genf die «Miss Schweiz»-Wahl. Christa hat nicht nur positive Erinnerungen an ihre Zeit in den Zwanzigern. «Ich fühle mich heute viel wohler in meiner Haut als damals. Damals war ich oft komplett durchgestylt, mit auftoupierten Haaren, starkem Make-up und viel Bling-Bling. Wenn man jung ist, will man alles ausprobieren, was auch okay ist.»

Auch bei den Fashiontrends hat Christa über die Jahre gelernt, was ihr passt und was nicht. «Fashion ist extrem subjektiv. Je nach Figur kann man beispielsweise gewisse Stücke besser tragen als andere. Das Wichtigste ist, dass man authentisch ist und sich selbst durch die Kleidung ausdrückt.» Momentan sei Christas Lieblingsstück ein Oversize-Blazer, den sie gern wild kombiniere.

Was ist Christas teuerstes Kleidungsstück?

Nicht nur ihr Stil, sondern auch ihr Shoppingverhalten hat sich gewandelt. Christa hat aber eine impulsive Kaufader. «Ich bestelle aus Zeitgründen die meisten Kleider online. Ab und zu kommt es vor, dass ich etwas sehe, was mir gefällt, und dann bestelle ich es sofort.» In ihrem Schrank hängen durch ihren Beruf auch einige luxuriöse Stücke. «Das Teuerste, was ich besitze, ist eine Haute-Couture-Robe der Designerin Lisbeth Egli. Als ich die ‹Miss Schweiz›-Krone an Amanda Ammann übergab, entwarf sie ein Kleid, das mit über zehntausend Swarovskisteinen übersät ist und ich bis heute im Schrank habe.» 

Früher kaufte die Ex-Schönheitskönigin für jeden Event neue Kleider, die sie dann nur einmal anzog. Unterdessen setze Christa auf klassische und hochwertige Stücke, die sie dann mehrmals mit anderen Accessoires tragen könne. Stücke, die ihr nicht mehr gefielen, verschenke sie an ihre Familie und Freundinnen weiter. «In der heutigen Zeit und seit ich Mami bin, ist mir Nachhaltigkeit in meinem Leben sehr wichtig. In meinem Job ist es aber nicht immer einfach. Irgendwann kam aber der Punkt, wo sogar meine Freundinnen mir sagten: ‹Christa wir haben keinen Platz für all diese Kleider.› Da wusste ich, dass ich etwas ändern muss.»

Heutzutage ist Christa Rigozzi überlegter in ihrem Kaufverhalten.

Heutzutage ist Christa Rigozzi überlegter in ihrem Kaufverhalten.

20min/Marco Zangger

Christa wird aber bei schönen Schuhen schwach. «Ich liebe Schuhe einfach über alles und belohne mich mit einem neuen Paar, wenn ich besonders hart gearbeitet habe.» Vor ein paar Jahren verliebte sie sich Hals über Kopf in ein Paar High Heels. «Es gab sie nur noch in der Grösse 37,5, was mir zwei Nummern zu klein ist. Ich kaufte sie trotzdem und trug sie mit Schmerzen und Blattern an einem Anlass. Trotzdem konnte ich mich nicht von ihnen trennen und behielt sie bis heute im Schrank, auch wenn ich sie nie mehr getragen habe. Das bleibt bis heute mein grösster Fehlkauf.»

Die zweite Staffel «Fashion Taxi» startet am 3. März auf Sat 1 Schweiz.

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