BernDieses Rekord-Hochzeitskleid ist nicht aus Stoff
Eine Konditorin aus Bern hat an der Swiss Wedding World ein essbares Hochzeitskleid präsentiert. Damit stellte sie den Weltrekord für die grösste tragbare Torte auf.
Darum gehts
An der diesjährigen Swiss Wedding World stellte Natasha Lee Fokas einen neuen Weltrekord auf.
Sie präsentierte ein Hochzeitskleid aus Torte, das ganze 131 Kilogramm wog.
Anschliessend wurde das Meisterwerk an die Besucherinnen und Besucher verteilt.
20 kg Mehl, 20 kg Zucker, um die 600 Eier und 100 Kilogramm Fondant waren nötig, um an der diesjährigen Swiss Wedding World in Bern, der grössten Hochzeitsmesse der Schweiz, einen Weltrekord aufzustellen. Natasha Lee Fokas und ihr Team von Sweety Cakes backten ein essbares Hochzeitskleid aus Schoko- und Vanillebiscuit mit Buttercreme und verzierten das Ganze zudem mit weisser Zuckerspritzglasur, Zuckerrosen und essbaren Perlen. Um das übergrosse Werk stabil zu halten, wurde ein Metallbauer engagiert, der einen Unterbau anfertigte.
Ein Berg an Arbeit
Das Projekt konnte über Sponsoren und ein gelungenes Crowdfunding realisiert werden, bei dem über 16’000 Franken zusammenkamen. «Insgesamt waren an unserem Projekt mehr als 30 Personen beteiligt und haben mitgeholfen», sagt Sweety-Cakes-Gründerin Lee Fokas zu 20 Minuten. Sie fügt hinzu: «Die Organisation war sehr herausfordernd und nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Aber sie hat auch wahnsinnig Spass gemacht, auch wenn ich immer mal wieder gewünscht hätte, die Augen zu schliessen und mich heimlich von meinem eigenen Projekt davonzuschleichen, weil der Berg an Arbeit nicht geringer wurde.»
Backst du gerne Torten, Kuchen oder Muffins?
Rekord um das Doppelte übertroffen
Beim Finale der Hochzeitsmodenschau wurde das Kleid unter Applaus präsentiert. 68 Kilogramm musste die Torte wiegen, die offizielle Waage zeigte 131,15 Kilogramm an, und zwar ohne das Model und die Metallunterstützung. Zudem musste die Trägerin fünf Meter zu Fuss gehen, ohne dass das Kleid beschädigt wurde. Hierfür wurde die Torte mit Rollen unterstützt.
Der Tortenberg wurde nicht verschwendet. Nachdem die Guinness-Jury den Weltrekord offiziell beurteilt hatte, wurde alles Essbare an die Besucherinnen und Besucher der Messe verteilt. «Ich bin zutiefst erleichtert, dass alles reibungslos geklappt hat. Nach einem wunderbaren Tag mit meinem Team bin ich sehr dankbar, glücklich und müde», sagt Lee Fokas nach der Veranstaltung.
Wird es bald neue übergrosse essbare Meisterwerke aus Bern geben? «Obwohl ich mir am Samstag noch dachte, dass ich das nie wieder machen möchte, war ich am Sonntag dann doch traurig, als alles vorbei war», sagt Lee Fokas. «Ich arbeite gerne im Team an neuen Herausforderungen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir bald wieder so ein kreatives Projekt beginnen.»
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