Jacqueline LugnerLugner-Tochter verrät: Darum warf sie Witwe Simone aus der Firma
Simone Lugner trat ihren Job in der Lugner City am 1. August an. Nun muss sie ihren Schreibtisch wieder räumen. Die Geschäftsführer des Einkaufszentrums erklären nun die Gründe für die Kündigung.
Darum gehts
Richard Lugners Witwe Simone (42) hat ihren Job im Familienunternehmen verloren.
Die Geschäftsführer haben nun Stellung bezogen.
So sollen «Neuausrichtung und Reorganisation des Unternehmens» der Grund sein, warum die einstige Bauhaus-Mitarbeiterin ihren Job los ist.
Für ihren Mann, Richard Lugner, kündigte Simone ihren Job als stellvertretende Filialleiterin beim Bauhaus Hornbach, um ab August im Unternehmen des verstorbenen Baumeisters anzufangen. Jetzt muss die 42-Jährige ihren Schreibtisch in der Lugner City jedoch wieder räumen. Völlig überraschend erhielt sie die Kündigung.
«Aufgrund geänderter Umstände wurden im Zuge einer Neuausrichtung und Reorganisation des Unternehmens seitens der Geschäftsführung der Lugner City verschiedene Änderungen beschlossen. Eine dieser Änderungen betrifft die Entscheidung, das Arbeitsverhältnis von Frau Simone Lugner nicht fortzusetzen», heisst es nun laut «Heute» in einem Schreiben der Geschäftsführer des Einkaufszentrums, Gerald Friede und «Mörtels» Tochter Jaqueline Lugner. «Wir wünschen Frau Simone Lugner für ihre weitere berufliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg.»
Im November muss Simone den Schreibtisch räumen
Für Simone war die Entlassung ein Schock. «Ich verstehe die Welt nicht mehr», meint sie zur österreichischen Tageszeitung, und fügt an: «Ich verstehe es einfach nicht, warum sie so sind. Warum kann ich nicht, wie Richard es wollte, mein Geschick im Lugner-Unternehmen einbringen? Ich habe für Richard meinen fixen und guten Arbeitsplatz aufgegeben, mein altes Leben. Ich habe mich gefreut auf meinen neuen Job in der Lugner City, an Richards Seite. Solange er da gewesen wäre, hätte auch sicher alles gepasst.»
Dass Gerald Friede und Jacqueline Lugner schon länger mit dem Gedanken spielen, ihr zu kündigen, ist für die Witwe eindeutig. «Ich habe Herrn Friede immer geglaubt, wenn er auf mein Nachfragen, wann ich mich denn endlich sinnvoll einbringen kann und welche Aufgaben ich übernehmen soll, gesagt hat: ‹Wir kommen auf Sie zu.› Leo sagte dann: ‹Nach der Wahl setzen wir uns zusammen.› Es scheint aber so, als war das alles nur ein Hinhalten, und die Kündigung war seit Richards Tod fix in den Köpfen.»
Bis 15. November geht Simone Lugner noch ihren Tätigkeiten nach – welche auch immer das sein werden – und dann muss sie ihr Büro, das gegenüber dem ihres verstorbenen Mannes lag, endgültig räumen.
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