RomJetzt gehen auch in Italien Teslas in Flammen auf
Feuer auf dem Gelände eines Tesla-Händlers in Rom: 17 Fahrzeuge wurden zerstört. Die Polizei ermittelt.

In Rom gingen am Montag gegen 4.30 Uhr Fahrzeuge eines Tesla-Händlers in Flammen auf. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.
FeuerwehrDarum gehts
Ein Feuer zerstörte 17 Teslas bei einem Händler in Rom.
Die Polizei untersucht die Brandursache, Brandstiftung ist möglich.
In Frankreich gab es Angriffe auf Tesla-Ladestationen.
Proteste gegen Tesla nehmen seit der Zusammenarbeit von Elon Musk mit Donald Trump zu.
In der Nacht auf Montag gegen 4.30 Uhr ist bei einem Tesla-Händler in der italienischen Hauptstadt Rom ein Brand ausgebrochen. Insgesamt 17 Autos wurden durch die Flammen vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude, in dem die Fahrzeuge abgestellt waren, wurde ebenfalls beschädigt, wie der «Corriere della Sera» berichtet.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr von Rom rückten mit einem Grossaufgebot aus. Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Im Moment ziehen die Ermittler laut der Zeitung alle Möglichkeiten zur Brandursache in Betracht, darunter auch Brandstiftung.

Das Gebäude, in dem die Fahrzeuge abgestellt waren, wurde ebenfalls beschädigt.
Google Street ViewAnschläge in Frankreich
In der französischen Stadt Saint-Chamond wurden in der Nacht auf Donnerstag zwölf Tesla-Schnellladestationen (Supercharger) auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums offenbar gezielt in Brand gesteckt. Zwei wurden vollständig zerstört, zehn weitere schwer beschädigt.
Auf dem Boden hinterliessen die Täter die Botschaft: «Campagne anti-Tesla – Bornes to burn». Die Polizei vermutet einen gezielten Brandanschlag mit politischem Hintergrund. Es ist laut dem Newsportal «Le Progres» der erste bekannte Angriff dieser Art auf Tesla-Supercharger in Europa.
Auch andernorts in Frankreich wurden Teslas zur Zielscheibe. Am 15. März wurde auf dem Parkplatz des Rathauses von Saint-Paul-lès-Dax im Département Landes das Auto des Bürgermeisters Julien Bazus beschädigt. Drei Hakenkreuze wurden eingeritzt, daneben eine Beleidigung, die sich direkt gegen Elon Musk richtete. Einige Tage später waren bei einem gezielten Brandanschlag auf das Gelände eines Tesla-Händlers bei Toulouse zwölf Fahrzeuge zerstört worden.
Farbanschlag in Bern
Im Berner Weissenbühlquartier wurde am 30. März ein Tesla mit roter Farbe beschmiert. Auf dem Auto standen die Parolen «Nazi Car» und «Burn Teslas». Der Halter des Fahrzeugs zeigte sich schockiert und kritisierte die Tat als kontraproduktiv. Auch der Stadtberner SVP-Präsident Thomas Fuchs verurteilt die Aktion scharf und fordert eine harte Bestrafung.

Ein E-Auto der Marke Tesla wurde am 30. März 2025 in Bern beschmiert.
20min/News-ScoutTesla-Vandalen in den USA gelten als Terroristen
Seit Tesla-CEO Elon Musk mit US-Präsident Donald Trump kooperiert, kommt es in verschiedenen Ländern zu Protesten und Vandalismus gegen Tesla-Fahrzeuge.
Donald Trumps Regierung stuft die Angriffe auf Tesla als «inländischen Terrorismus» ein. Generalstaatsanwältin Pam Bondi kündigte harte Strafen an.

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