Sean «Diddy» Combs: Partygäste wussten, wann sie gehen sollten

Publiziert

Sex-SkandalPromis kannten das Signal, um P. Diddys Partys zu verlassen

Bei Diddys legendären Partys gab es einen Moment, an dem die Stars verschwanden. Was nach zwei Uhr morgens geschah, war nicht für alle.

Neue Details sind im Skandal um den US-Rapper Sean «Diddy» Combs ans Licht gekommen. Laut einem Bericht warteten prominente Gäste bei seinen Partys auf ein bestimmtes «Signal», um die Feier zu verlassen.
Eine Quelle erklärte gegenüber «US Weekly»: «Was vor zwei Uhr morgens passierte, war nichts im Vergleich zu dem, was gegen fünf Uhr geschah.»
Ein Insider, der angibt, an einer dieser berüchtigten Partys teilgenommen zu haben, schildert: «Alles war möglich bei diesen Feiern, sie waren bekannt für ihre Wildheit.»
1 / 5

Neue Details sind im Skandal um den US-Rapper Sean «Diddy» Combs ans Licht gekommen. Laut einem Bericht warteten prominente Gäste bei seinen Partys auf ein bestimmtes «Signal», um die Feier zu verlassen.

DMI

Darum gehts

  • Neue Details im Skandal um Sean «Diddy» Combs zeigen, dass seine Partys oft erst nach zwei Uhr morgens ausarteten.

  • Prominente Gäste sollen genau gewusst haben, wann sie die Partys verlassen sollten, bevor es zu Drogenkonsum und sexuellen Handlungen kam.

  • Die rechtliche Lage des Rappers verschärft sich, da immer mehr mutmassliche Opfer mit Anschuldigungen an die Öffentlichkeit treten.

Weitere Details kommen im Sex-Skandal um den US-Rapper Sean «Diddy» Combs ans Licht. Einem Bericht zufolge warteten die prominenten Partygäste des Musikers auf ein «Zeichen», seine wilden Partys zu verlassen. «Was vor zwei Uhr morgens passierte, war nichts im Vergleich zu dem, was um fünf Uhr morgens passierte», sagte eine Quelle am Mittwoch gegenüber «US Weekly»

«Bei diesen Partys war alles möglich», erzählt ein Insider, der behauptet, selbst an einem der berüchtigten Abende teilgenommen zu haben. Er fügt hinzu: «Sie waren dafür bekannt, wild zu sein.» Die Promis sollen genau gewusst haben, wann es Zeit war, zu gehen.

«Die Mauer des Schweigens ist gebrochen, und die Opfer treten hervor.»

Anwalt Tony Buzbee

«Sexarbeiterinnen waren bereit, alles zu tun»

Eine andere Quelle, die nach eigenen Angaben «von 2006 bis 2011 Gäste für Diddys weisse Partys organisierte», sagte, die Stars seien rechtzeitig gegangen, bevor die Dinge zwischen zwei und drei Uhr morgens ausarteten. «Die jungen Frauen begannen, ihre Kleider auszuziehen», erzählt die Person dem «US Weekly» weiter. «Das war für die Leute das Signal, zu gehen.»

P. Diddys ausgelassene Partys dauerten oft bis in die frühen Morgenstunden.

P. Diddys ausgelassene Partys dauerten oft bis in die frühen Morgenstunden.

IMAGO/Cover-Images

Zu dieser Zeit sollen die Partys eine Wendung genommen haben: Dann seien unter anderem auch Drogen konsumiert worden. Eine weitere Quelle behauptet: «Sexarbeiterinnen würden alles tun, was man von ihnen verlangte.» Die wilden Partys dauerten in der Regel bis sieben Uhr morgens.

Ermittler erhalten haufenweise Anrufe von mutmasslichen Opfern

Die rechtliche Situation des US-Rappers scheint immer komplizierter zu werden: Nicht nur wollen 120 Opfer, darunter 25 Minderjährige, zivilrechtlich gegen Combs vorgehen, laut TMZ stellen die Ermittlungsbehörden seit seiner Inhaftierung einen rasanten Anstieg der Zahl der möglichen Ankläger fest, die mit weiteren Anschuldigungen an die Öffentlichkeit gehen wollen.

Verfolgst du den Fall Diddy?

Die Ermittler sollen täglich haufenweise Anrufe von mutmasslichen Opfern und Zeugen entgegennehmen, schreibt das Klatschportal. «Das grösste Geheimnis der Unterhaltungsindustrie, das eigentlich kein Geheimnis war, wurde endlich offengelegt», sagte Anwalt Tony Buzbee. «Die Mauer des Schweigens ist gebrochen, und die Opfer treten hervor.»

Sean «Diddy» Combs sitzt derzeit wegen Vorwürfen der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexueller Ausbeutung in U-Haft.

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Alter ohne Gewalt, Tel. 0848 00 13 13

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Beratungsstellen für gewaltausübende Personen

Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?

Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.

Deine Meinung zählt