Toni Kurz erzählt: Outlet King in Spiez erhält besondere Retouren

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Outlet-HändlerDas Skibillett verriet den Päckli-Rücksender

Toni Kurz ist Mitgründer des Outlet King in Spiez. Er verkauft Rücksendungen von grossen Onlinehändlern und hat Erfolg damit. 20 Minuten hat ihn besucht.

20 Minuten war zu Besuch im Outlet King in Spiez.

20 Minuten/ Alissa Tritten, Matthias Spicher

Darum gehts

  • Mitgründer Toni Kurz zeigte 20 Minuten den Outlet King in Spiez BE.

  • In seinem Store verkauft er Rücksendungen von grossen Onlinehändlern.

  • Seine skurrilste Rücksendung war eine Skihose – inklusive Ski-Billett.

«Die skurrilste Rücksendung war eine Skihose. Überraschenderweise war im Hosensack noch das Ski-Billett», erzählt Toni Kurz, Mitgründer des Outlet King. Mit seiner Familie führt der 30-Jährige den Store in Spiez, in dem man Kleider aus Rücksendungen kaufen kann. Ab und zu erleben er und seine Mitarbeitenden spezielle oder sogar unverschämte Retouren. «Manchmal kann man es der Jacke optisch nicht ansehen, dass sie getragen wurde. Aber sobald man daran riecht, ist es ein klarer Fall», sagt Kurz.

Jedes zweite Päckli wird zurückgeschickt

«Bei den Rücksendungen kommt es immer darauf an, was es ist. Bei den Textilien kommt mehr als jedes zweite Paket wieder zurück», sagt Kurz. Diese Rücksendungen kauft er bei grossen Online-Händlern. «Wir hatten auch schon lastwagenweise Retouren, mittlerweile verteilt es sich, sodass wir jeden Tag mehrere Pakete erhalten.» Die Rücksendungen werden dann im Outlet King in Spiez sortiert und aufbereitet.

Wie oft schickst du Päckli wieder zurück?

Beim Verkauf von Rücksendungen gelten grundsätzlich drei Regeln: «Die Ware darf optisch keine Mängel, wie beispielsweise Löcher haben. Zweitens dürfen die Kleidungsstücke nicht riechen, müssen also ungetragen sein. Und schliesslich muss das Etikett noch dran sein und Schuhe müssen in der Kiste sein», sagt Fabian Zürcher, Geschäftsführer des Outlet Kings.

«Was nicht gut ist, kommt nicht einfach weg»

Rücksendungen, die es nicht in den Store schaffen, werden für einen zukünftigen Pop-up-Store in Thun aufgespart. «Wir planen einen Pop-up-Store, in dem wir die nicht optimale Ware für einen sehr günstigen Preis verkaufen», sagt Kurz. Ware, die es nicht in dieses Pop-up schafft, wird Privatpersonen gespendet. «Wir wollten bereits mit grossen Spendefirmen zusammenarbeiten. Da dies aber komplizierter war als gedacht, spenden wir die Ware nun an Privatpersonen, welche direkt vor Ort fahren.» 

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