Unteres Fricktal AGMassiver Personalmangel bei Polizei – Sicherheit gefährdet
Die Regionalpolizei Unteres Fricktal kämpft mit massivem Personalmangel – die Sicherheit steht laut Regierungsrat auf der Kippe.

Die Regionalpolizei Unteres Frickal leidet unter Personalmangel. (Symbolbild)
imago stock&peopleDarum gehts
Der Personalmangel bei der Regionalpolizei Unteres Fricktal ist besorgniserregend.
Nur noch acht von 13,5 Stellen seien besetzt, bald sogar nur noch sieben.
Die Sicherheit im Gebiet könnte nicht mehr gewährleistet sein.
Es wird in Erwägung gezogen, Unterstützung bei der Kantonspolizei Aargau anzufordern.
Polizisten geniessen laut vielen Umfragen ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Trotzdem ist der Polizistenmangel teils derart gross, dass sogar die Politik deutliche Worte ausspricht.
«Der Regierungsrat teilt die Einschätzung, dass die Sicherheit im Zuständigkeitsgebiet der Regionalpolizei Unteres Fricktal aufgrund der Bestandesentwicklung nicht mehr in erforderlichem Ausmass gewährleistet sein könnte.» So zitiert die «Neue Fricktaler Zeitung» (NFZ) aus einer Antwort der Aargauer Regierung auf eine Interpellation im Aargauer Grossen Rat.
Fast die Hälfte aller Stellen unbesetzt
Der Personalbestand in der Regionalpolizei Unteres Fricktal habe innerhalb des laufenden Jahres massiv abgenommen. So hätte es 2024 fünf Abgänge gegeben, 2023 zwei und 2021 nur einen. Augenblicklich verfüge die Regionalpolizei nur noch über acht Polizisten, bald sogar nur noch sieben.
Der Sollbestand liege bei 13,5 Vollzeitstellen. Insgesamt drei Polizisten seien zur Polizei Basel-Landschaft gewechselt, ebenfalls drei zu anderen Aargauer Regionalpolizeien, jeweils einer zur Kantonspolizei und einer zu einer anderen Stelle in der Verwaltung
Müssen nun Leistungen eingekauft werden?
Wegen des Personalengpasses hat die Regionalpolizei Unteres Fricktal die Zusammenarbeit mit der Regionalpolizei Oberes Fricktal ausgebaut. Allerdings sei die Zahl der Patrouillen reduziert worden. Nun soll es Überlegungen geben, polizeiliche Leistungen bei der Aargauer Kantonspolizei einzukaufen.

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