Krypto Lykke: Zuger Kryptobörse steht vor dem Aus

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ZugKrypto-Lykke vor dem Aus: Verlieren Kunden jetzt ihr ganzes Vermögen?

Der Betrieb der Krypto-Börse Lykke wird per 6. Dezember eingestellt. Nach dem Cyberangriff im Juni gibt es kein Comeback für Lykke.

Die Kryptobörse Lykke steht vor dem Aus. (Symbolbild)
Was mit den Einlagen der Kundinnen und Kunden passiert, ist noch unklar. (Symbolbild)
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Die Kryptobörse Lykke steht vor dem Aus. (Symbolbild)

20min/Marco Zangger

Darum gehts

  • Die Kryptobörse Lykke stellt ihren Betrieb am 6. Dezember ein.

  • Nach dem Hacker-Angriff im Juni hatte Lykke das Geschäft pausiert.

  • Was mit den Einlagen der Kunden passiert, ist noch unklar.

Es steht nicht gut um das Kryptovalley Zug. Die Zuger Kryptobörse Lykke steht vor dem Aus und wird ihren Betrieb am 6. Dezember einstellen. Nach dem Hacker-Angriff im Juni, bei welchem befürchtet wurde, dass Kryptobestände im Wert von 22 Millionen Dollar gestohlen wurden, konnte sich Lykke nicht erholen.

Der Gründer und CEO Richard Olsen, Urenkel des berühmten Schweizer Bankiers Julius Bär, äusserte sich in einer Mail dazu: Der 71-Jährige bezeichnete die Schliessung als den «schmerzhaftesten Wendepunkt» seiner Karriere, wie «Blick» schreibt.

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Einlagenbestände noch unklar

Die Nachricht der Schliessung hat bei den Kundinnen und Kunden der Plattform grosse Besorgnis ausgelöst, insbesondere in Bezug auf die Sicherheit ihrer Einlagen. Erst am 6. Dezember erfahren sie, wie es um die Bestände bei Lykke steht.

Die finanzielle Situation von Lykke hatte sich seit Jahren verschlechtert. Im Jahr 2020 wies das Mutterhaus einen Verlust von 5,2 Millionen Franken aus. Lykke verfügte lediglich über liquide Mittel in Höhe von 600'000 Franken. Dem standen kurzfristige Verbindlichkeiten von 6,3 Millionen Franken gegenüber, was bereits damals auf eine erhebliche Schieflage hindeutete. Nach dem Cyberangriff im Juni wurde die Kryptobörse dann endgültig in die Knie gezwungen.

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