ZentralschweizRöbi Marty gibt sein Filmdebüt – mit seiner 99-jährigen Mutter
Die Krimikomödie «Polizeiposchtä Feyf» feiert heute Premiere. Eine der Hauptrollen verkörpert Röbi Marty, der bei seinem Filmdebüt die drei Generationen seiner Familie vereint.
Darum gehts
Die Krimikomödie «Polizeiposchtä Feyf – Freudentag» feiert heute ihre Premiere in der Zentralschweiz.
Der Film erzählt die Geschichte des vermissten Polizeiposten-Chefs Beat Renggli, gespielt von Röbi Marty.
Speziell ist für den Schauspieldebütanten, dass seine 99-jährige Mutter und 13-jährige Tochter auch auf der grossen Leinwand zu sehen sind.
Röbi Marty ist kein professioneller Schauspieler. Genau das macht sein Debüt in der Krimikomödie «Polizeyposchtä Feyf – Freudentag» so besonders. Als Chefkommissar der Polizeiwache in einem Innerschweizer Dörfchen steht er im Mittelpunkt eines skurrilen Falls, der seine Kollegen vor ein ebenso rätselhaftes Mysterium stellt.
Dass er heute, mit 59 Jahren vor der Kamera steht, ist für Marty speziell: Er habe viel gemacht im Leben: war Präsident einer Partei, Guggenmusig-Leiter, oberster Fachmann in seinem Beruf. Noch spezieller sei für ihn, dass er mit seiner 99-jährigen Mutter und 13-jährigen Tochter den Film realisieren konnte.
«Berührend, wie sich das Team für ihn einsetzt»
Der Film ist eine Krimikomödie, die in Obwalden spielt. Im Zentrum steht ein scheinbar banaler Fall, der plötzlich dramatische Wendungen nimmt: Chefkommissar Renggli verschwindet – und seine Kolleginnen und Kollegen setzen alles daran, ihn zu finden. «Berührend, wie sich das Team für ihn einsetzt», findet Marty. Der Stil: ein spannender Krimi mit humorvollen Elementen und einer Prise Alltagswahnsinn. Geschrieben wurde das Drehbuch von Drehbuchautorin, Filmproduzentin und Regisseurin Silvia Häselbarth Stolz, die gleichzeitig auch als Kommissarin vor der Kamera steht.
Tochter, Vater und Grossmutter im selben Film
Martys Familie ist mit drei Generationen auf der Leinwand vertreten. «Silvia wollte das so – das war nicht meine Idee», sagt Marty lachend. Seine 99-jährige Mutter Sophie spielte auch im Film seine Mutter, seine Tochter Julia (13) spielt eine kurze Szene in einer Bäckerei und muss ein «Gipfeli» holen. «Sie war schon ein wenig nervös», erzählt er. Vor allem seine Mutter überraschte ihn: «Sie hat das gemacht wie ein Profi und war extrem textsicher.»
Würdest du gerne einmal in einem Film mitspielen?
Eine seiner Lieblingsanekdoten vom Set: Während der Dreharbeiten feierte seine Figur Geburtstag – und so musste er um sechs Uhr morgens fünfmal die gleiche Royal-Torte anschneiden.
«Sie hat die Rolle auf mich zugeschrieben»
Schon in der Schulzeit habe Marty Freude am Theaterspielen gehabt. Die Rolle sei eher einem glücklichen Zufall zu verdanken: Regisseurin Silvia Häselbarth Stolz ging mit seiner Schwester zur Schule. Ein Casting brauchte es deshalb nicht. «Sie hat die Rolle auf mich zugeschrieben», sagt Marty.
Die Figur ist ein liebenswürdiger, lebenslustiger – und chronischer Fremdgänger, sagt Marty. Als Chefkommissar passe er gut ins Setting: humorvoll, mit Führungsverantwortung, aber auch mit Ecken und Kanten.
«Mein Trick: Locker bleiben und sich einen ruhigen Ort zum Textlernen suchen – bei mir wars die Sauna.»
Martys Fazit: «Eine unvergessliche Erfahrung, die mich weitergebracht hat.» Für alle, die Ähnliches vorhaben, hat er einen Tipp: «Locker bleiben und sich einen ruhigen Ort zum Textlernen suchen – bei mir wars die Sauna», lacht er.
Die Premiere findet im Kino Capitol in Luzern statt. Die ersten öffentlichen Vorstellungen finden am Nachmittag um 14.15 Uhr und 17.15 Uhr statt.
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