
Der Gefrierschrank bietet zusätzlich Platz – bestimmte Lebensmittel haben im Tiefkühler jedoch nichts verloren.
Getty ImagesNo-GoAchtung, diese Lebensmittel gehören nicht in den Tiefkühler
Der Tiefkühler dient nicht nur zur Aufbewahrung von fertigen Tiefkühlprodukten, sondern auch für selber eingefrorenes Essen. Es sei denn, es handelt sich um diese Lebensmittel.
Um die Haltbarkeit von Brot und Co. zu verlängern und damit Food-Waste zu verhindern, ist das Einfrieren von Lebensmitteln eine praktische Lösung. Doch nicht alles eignet sich dafür, eingefroren zu werden. Die folgenden acht Lebensmittel werden matschig, gehen kaputt oder sind nach dem Auftauen geschmackslos.
Wasserreiches Obst und Gemüse
Der hohe Wassergehalt von Gurken, Tomaten und Wassermelone sorgt dafür, dass sie nach dem Auftauen matschig und glasig werden. Nicht mal im Kühlschrank sollest du wasserreiches Obst und Gemüse aufbewahren. Frierst du Obst jedoch ein, um es für Smoothies und Desserts zu nutzen, ist die Optik egal.

Wasserreiches Gemüse, wie Gurken, hat nichts im Gefrierschrank verloren.
Getty Images/iStockphotoMilchprodukte
Milchprodukte, besonders jene mit hohem Fettgehalt, sind nach dem Auftauen flockig. Das gilt für Frischkäse, Rahm, Quark, Creme fraîche und Vollmilch. Das Mindesthaltbarkeitsdatum solltest du nicht zu streng sehen, es sei denn, du bist anfällig für Krankheitserreger oder schwanger. An (Milch-)Produkten zu riechen, um festzustellen, ob diese noch haltbar sind, funktioniert im gefrorenen Zustand auch nicht.

Milch kann eingefroren werden, wenn eine flockige und klumpige Konsistenz nicht stört.
Getty Images/iStockphotoSind dir die Klümpchen egal, weil du Rahm und Milch etwa zum Verfeinern von Saucen oder Desserts nutzen möchtest, kannst du diese problemlos im Gefrierschrank aufbewahren – zum Beispiel in Eiswürfelbehältern.
Frierst du frische Lebensmittel ein?
Gekochte Teigwaren: Jein
Generell ist es kein Problem, gekochte Teigwaren einzufrieren. Doch damit sie beim Auftauen nicht matschig werden, muss man ein paar Dinge beachten. Deshalb lohnt es sich hier eher, sie einfach im Kühlschrank aufzubewahren.

Spare dir die Mühe, gekochte Teigwaren einzufrieren und bewahre sie lieber im Kühlschrank auf.
Getty Images/iStockphotoWenn du deine gekochten Teigwaren trotzdem einfrieren möchtest, achte darauf, dass sie vorher komplett abgekühlt sind. Schwenke sie zudem in etwas Öl, damit sie nicht aneinander kleben. Pasta und Sauce sollten zudem besser separat eingefroren werden.
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Rohe Kartoffeln
Selten verwenden wir alle Kartoffeln aus dem meist sehr grossen Sack. Die übrig gebliebenen rohen Kartoffeln im Tiefkühler aufbewahren, solltest du aber lieber nicht. Durch das Einfrieren wird Stärke in Zucker umgewandelt. Nach dem Auftauen wird die Knolle dadurch matschig und glasig. Zudem verändert sie ihren Geschmack.

Pommes im Gefrierschrank sind für viele Standard. Rohe Kartoffeln haben hier jedoch nichts verloren.
Getty Images/iStockphotoDas gilt aber nicht für gebackene Kartoffeln, wie Pommes. Rohe Kartoffeln können dagegen gut in einer Kammer oder auf dem Balkon aufbewahrt werden – in einer kühlen, dunklen und vor allem trockenen Ecke.
Eier(speisen)
Bei rohen Eiern kann die Schale platzen, wenn du sie im Gefrierschrank aufbewahrst – die Flüssigkeit dehnt sich beim Gefrieren aus. Gekochte Eier werden wiederum zäh, erhalten eine gummiartige Konsistenz.

Da sich die Schale von Eiern dehnt und platzt, solltest du sie nicht einfrieren.
Getty Images/iStockphotoUngekühlt sind rohe Eier 18 bis 20 Tage haltbar. Gekühlt, im Kühlschrank, circa zwei Wochen länger. Der Dotter hingegen lässt sich sowohl roh als auch gekocht problemlos einfrieren.
Wein
Durch eisige Kälte verliert Wein seinen Geschmack – der Säuregehalt sinkt ab und er wird trübt. Der einzig legitime Grund, um Wein im Tiefkühler aufzubewahren: wenn du ihn nur zum Verfeinern von Saucen nutzt.
Salat
Wie auch beim wasserreichen Gemüse büssen Blattsalate ordentlich an Geschmack ein, wenn sie gefroren werden. Das matschige und ungeniessbare Ergebnis nach dem Auftauen kannst du dir sparen. Blattspinat, der beispielsweise in einer Rahmsauce gekocht wird, kann (nicht allzu lang) eingefroren werden.

Gefrorener Salat ist nach dem Auftauen matschig.
Getty Images/iStockphotoKnoblauch
Du fährst in die Ferien, hast kurz vorher aber noch tollen Knoblauch gekauft und möchtest diesen nun einfrieren? Schade um seinen Geschmack: der geht durchs Einfrieren nämlich verloren. Dasselbe gilt beim Aufbewahren im Kühlschrank. Aber gute Nachrichten: wartet deine Knolle in einem gut gelüfteten Raum auf ihre Verwendung, ist sie bis zu zwölf Monate haltbar.
Kennst du weitere Lebensmittel, die nicht ins Gefrierfach gehören?