6. Kapitel20 Minuten als Arbeitgeber
Arbeitskultur, Qualitätskontrolle, Nachwuchsförderung: Kapitel 6 der Publizistischen Leitlinien rückt 20 Minuten als Arbeitgeber ins Zentrum.
6.1 Arbeitskultur
Wir suchen mit Herzblut nach den besten Geschichten. Unsere Journalistinnen und Journalisten bringen unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen ein, die für uns wertvoll sind. Denn Vielfalt sehen wir als Chance für unseren Erfolg. Unsere Arbeitskultur ist geprägt von Fairness, gegenseitigem Respekt und Hilfsbereitschaft. Wir glauben, dass positive Leadership sowie eine offene und konstruktive Feedbackkultur im Arbeitsalltag ein Klima der Zusammengehörigkeit fördern.
Ob die Idee von der Chefin oder vom Praktikanten kommt, ist zweitrangig.
Wir leben eine offene Diskussions- und Debattenkultur: Als vergleichsweise junges Unternehmen haben wir den Anspruch, das innovativste Medium der Schweiz zu sein. Deshalb sind unsere Entscheidungswege kurz. Vielversprechende Projekte werden nicht auf die lange Bank geschoben, sondern umgesetzt. Ob die Idee von der Chefin kommt oder vom Praktikanten, ist zweitrangig.

6.2 Umgang mit Kritik
Es ist erwünscht, dass Journalistinnen und Journalisten kritisches Feedback jederzeit anbringen. Sie wenden sich dabei an die oder den direkten Vorgesetzten und, sollte das Anliegen nicht wie gewünscht behandelt werden oder sprechen andere Gründe gegen eine direkte Aussprache, an die Chefredaktion. Journalistinnen und Journalisten üben solcherlei Kritik grundsätzlich intern und nicht öffentlich, insbesondere beteiligen sie sich nicht an Diskussionen in den sozialen Medien, die dem Ruf von 20 Minuten abträglich sind.
6.3 Umgang mit Medienanfragen
Erhalten Redaktionsmitglieder Anfragen von anderen Medien, ist die Medienstelle – unabhängig vom Thema oder der Fragestellung – zu informieren, um die Kommunikation zu koordinieren.
6.4 Blattkritik und Qualitätsmonitoring
Unsere Arbeit hinterfragen wir täglich sowie regelmässig im Rahmen der sogenannten Blattkritik, an der alle Mitarbeitenden teilnehmen. Diese dient der Qualitätssicherung: Wir wollen aus Fehlern lernen, damit wir sie nicht wieder und wieder begehen. Regelmässig werden auch externe Personen eingeladen, unsere Publizistik aus ihrer Sicht zu bewerten. Aus diesem Dialog resultieren nicht selten konkrete Anregungen für eine Verbesserung des Angebots. In regelmässigen Abständen werden die Inhalte von 20 Minuten in einem Qualitätsmonitoring unter die Lupe genommen.
6.5 Praktika und Nachwuchsförderung
20 Minuten beschäftigt in mehreren Ressorts Praktikantinnen und Praktikanten, die ein strukturiertes Onboarding erfahren und das journalistische Handwerk von der Pike auf lernen. Für alle Mitarbeitenden werden Schulungen zu diversen Themen angeboten. Es besteht auch die Möglichkeit, talentierte Mitarbeitende im Rahmen von Weiterbildungen zu unterstützen.
Mehr zu den Publizistischen Richtlinien
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- Journalismus
- Faktenchecks
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- 20 Minuten als Arbeitgeber
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